Sichere Schule – Aula

A

Szenische Vorgänge - gespielte Tätlichkeiten

01 | Informationen

Rangeleien und Faustkämpfe

Die Darstellung gespielter Tätlichkeiten, wie z. B. Rangeleien oder Faustkämpfe, setzt ein hohes Maß an Körperbeherrschung voraus. Zur Ausbildung dieser motorischen Fertigkeiten bietet es sich an, mit den Sportlehrkräften zusammenzuarbeiten und die curricularen Vorgaben zum Bewegungsfeld Ringen und Kämpfen fächerverbindend zu nutzen.

Eine erste Orientierung kann die Veröffentlichung der Unfallkasse NRW  „Kämpfen im Sportunterricht“ .geben

Bei szenischen Rangeleien und Faustkämpfen sollte zur Vermeidung von Verletzungen Folgendes berücksichtigt werden:

  • Schläge möglichst nur vortäuschen
  • Bewegungsabläufe sind ausreichend oft einzuüben, wobei diese zunächst langsam und dann mit zunehmendem Tempo so lange ausgeführt werden sollten, bis die Bewegungsabläufe sicher beherrscht werden
  • Protektoren sind versteckt oder als Teil des Kostüms, z. B. einer Rüstung, anzubringen
  • Schläge sollten möglichst gegen weniger empfindliche Körperpartien, z. B. den Oberkörper anstelle des Gesichts, ausgeführt werden