Allgemeine Grundlagen und Begriffsbestimmungen
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Spielplatzgeräte

Je jünger Kinder sind, desto eher erfahren sie die Welt im Spiel. Ist in der Grundschule der Anteil an Spielplatz- geräten auf den Schul- flächen groß, werden die Angebote in den weiterführenden Schulen geringer.

Hier gilt es, entsprechend dem schulischen Konzept zur Außen- flächengestaltung, attraktive Spielgeräte aufzu- stellen, die interes- sante Anreize zu mehr Bewegung in der Schule schaffen. Entscheidend für die Qualität der Spielflächen und der aufgestellten Spielgeräte ist immer der Spielwert für die Nutzer.

Eine geeignete Anordnung und Aufstellung der Spielplatz- geräte, d. h. die sinnvolle Integration der Geräte in die Spielabläufe der Nutzer, führen zum Erwerb und zur Verbesserung zahlreicher motorischer Fähigkeiten. Hierdurch werden Schülerinnen und Schüler in ihren Bewegungen selbstsicherer.

Durch eine übersichtliche Gestaltung der Spielabläufe lassen sich Gefährdungen, die zu Unfällen führen können, für die Nutzer reduzieren.

Schülerinnen und Schüler sollen im Spiel mit den Risiken des Lebens konfrontiert werden. Sie sollen diese erleben, den Umgang mit ihnen lernen und somit ein Handwerks- zeug erwerben, um risikoreiche Situationen im Leben zu beherrschen. Mögliche Verletzungen durch überschau- bare und kalkulierbare Restrisiken, die als „sport- lich-spielerisches Risiko“ gelten, werden bewusst in Kauf genommen.

Auf schulischen Flächen sind in der Regel Spielplatz- und Kletter- geräte aufgestellt, die dem Geräte- und Produkt- sicherheitsgesetz unterliegen.

Spielplatzgeräte sind definiert als Geräte und Bauten mit ihren Bauteilen und Konstruktionselementen, an oder mit denen sich Kinder und Jugendliche drinnen oder draußen nach eigenen, jederzeit veränderbaren Regeln bzw. Spielmotivationen betätigen können.

Klettergeräte sind Geräte, die keine Flächen zum Stehen aufweisen und ein Festhalten mit beiden Händen erfordern.