Biologische Arbeitsstoffe im Unterricht
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An allgemeinbildenden Schulen und in den einschlägigen Ausbildungs- gängen von beruflichen Schulen wird insbesondere im Biologieunter- richt im Rahmen von praktischen Übungen und Experimenten mit biolo- gischen Stoffen gearbeitet.

Biologische Arbeitsstoffe können beim Menschen Infektionen, sensibi- lisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen.

Die Biostoffverordnung gilt für Lehrkräfte, sonstige Beschäftigte, Schülerinnen und Schüler in Schulen.

Mit der Biostoffverordnung sind u. a. Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) sowie Zellkulturen pflanzlicher und tierischer Herkunft unter dem Begriff „Biologische Arbeitsstoffe“ zum Gegenstand von Arbeits- schutzvorschriften geworden.

Zur Konkretisierung der BioStoffV für den Schulbereich wurden die „Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biolo- gischen Arbeitsstoffen im Unterricht“ erarbeitet.

Ziel dieser Regeln ist es, Empfehlungen zum Schutz der Schüler sowie der Lehrkräfte vor Gefährdungen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen wie der Durchführung von Experimenten im Unterricht zu geben.

Diese Regel gilt nicht für Schülerbetriebspraktika und Schulen in Voll- zeitform der biologischen, chemischen, medizinischen und pharmazeu- tischen Berufe sowie für vergleichbare Berufsbildungsgänge.