Gefährdungsbeurteilung
Sichere Schule | Chemie | RISU-NRW

Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat zunächst festzustellen, ob die Beschäftigten (Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler) Tätigkeiten mit Gefahrstoffen durchführen oder ob Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden (§ 7 Gefahrstoff- verordnung). Ist dies der Fall, so hat sie/er alle hiervon ausge- henden Gefährdungen für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu beurteilen.

Die Gefährdungsbeurteilung darf nur von fachkundigen Personen durchgeführt werden. Verfügt die Schulleiterin oder der Schulleiter nicht selbst über die entsprechenden Kenntnisse, so hat sie/er sich fachkundig beraten zu lassen.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann bei der Festlegung der zu treffenden Maßnahmen eine Gefährdungsbeurteilung übernehmen, die der Hersteller oder Inverkehrbringer von Stoffen oder Zube- reitungen mitgeliefert hat, sofern die Tätigkeit entsprechend den dort gemachten Angaben und Festlegungen durchgeführt wird.

Die Schulleiterin oder der Schulleiter darf eine Tätigkeit mit Gefahrstoffen erst aufnehmen lassen, nachdem eine Gefährdungs- beurteilung vorgenommen wurde und die erforderlichen Schutzmaß- nahmen getroffen wurden. Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat die Gefährdungsbeurteilung zu dokumentieren.