Grundsätzliche sicherheitstechnische Anforderungen
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Künstliche Kletteranlagen – Boulderwände

Boulderwände sind beliebte Sportflächen, die oft an bestehenden Gebäuden und Sporthallen durch das Anbringen von Griffen und Tritten entstehen. Beim Betrieb von Boulderwänden sollten folgende Anforderungen eingehalten werden.

  • Boulderwände sollten sich nicht an stark frequen- tierten Verkehrswegen und in Aufenthaltsräumen befinden.
  • Es sollte nicht über eine Tritthöhe von 2 m geklettert werden. Das bedeutet, dass der höchste Griff einer Boulderwand in einer Höhe von max. 3 m angebracht ist.
  • Die erreichbaren Tritthöhen bestimmen die Eigen- schaften des notwendigen Fallschutzes.
  • Boulderwände müssen eine ausreichende konstru- ktive Festigkeit und Standsicherheit aufweisen.
  • Oberflächenelemente dürfen nicht brechen, splittern oder sich lockern.
  • Der Fallraum bzw. Niedersprungbereich muss eben und hin- dernisfrei sein und mindestens 2 m nach hinten und seitlich ausgeweitet sein.
  • Boulderwände sind so zu gestalten, dass sie nicht überklettert werden können.
  • Im Bereich der Boulderwand dürfen keine elek- trischen Lei- tungen o. Ä. als Griff- oder Trittstelle erreichbar sein.
  • Die Boulderwand ist einer regelmäßigen Sicht- und Funktions- prüfung (Griffe, Tritte, Untergrund im Niedersprungbereich) zu unterziehen.