Rollwende – Rückenschwimmen
Sichere Schule | Schwimmhalle | Unterrichtsmaterial und -hilfen

Erläuterungen zur Technik

Bei den Rollwenden

  • Der Schwimmer berührt die Wendewand nicht mit den Händen.
  • Der Schwimmer taucht, bevor er die Wendewand erreicht, kopfüber und bauchwärts unter die Wasserfläche ab. Das Abtauchen wird durch ein kräftiges Kopfneigen zur Brust hin eingeleitet.
    Wichtig: Das Abtauchen beginnt erst, wenn beide Hände neben der Hüfte liegen!
  • Der Schwimmer dreht beim Abtauchen so um die Breitenachse, dass die anfangs gestreckten und erst gegen Ende angehockten Beine über Wasser zur Wendewand hin schwingen können.
  • Beim Kraulschwimmen dreht der Körper nach der Wende während Abstoß und Gleitphase, um die Längsachse in die Schwimmlage zurück.
  • Beim Rückenschwimmen dreht der Körper vor der Wende um seine Längsachse in die Bauchlage und stößt sich in der Rückenlage von der Wendewand ab.

In der Fachsprache werden die Rollwenden oft auch als „Tiefe Wenden“ bezeichnet, weil der Schwimmer, im Gegensatz zu den Kippwenden („Hohe Wenden“) mit seinem Kopf und Oberkörper unter Wasser in die neue Bewegungsrichtung steuert.

Bei den Wenden, die beim Schwimmen der Gleichzugschwimmarten Delfin- und Brustschwimmen zur Anwendung kommen, muss mit zwei Händen die Wendewand berührt werden, bevor die Richtungsänderung eingeleitet werden darf.

Bei den Rollwenden reicht es laut Reglement, wenn der Schwimmer im Verlauf des Wendeablaufes mit irgendeinem Körperteil die Wand berührt. Diese Forderung wird erfüllt, wenn die Füße die Wand zum Vorbereiten des Abstoßes berühren. Die geforderte Wandberührung geschieht also im Gegensatz zu den Wenden bei den Gleichzugschwimmarten erst am Ende des Wendevorganges.