Metallarbeiten
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01 | Informationen

Bohrmaschine

  • Bohrer in das Bohrfutter der Maschine sicher einspannen, auf zentrischen Sitz achten
  • Nach Wechsel des Bohrers bzw. Werkstücks Futterschlüssel sofort abziehen
  • Futterschlüssel nicht mit einer Kette o. Ä. an der Maschine befestigen, damit es beim Spannvorgang und bei einem unbeab- sichtigten Ingangsetzen der Maschine nicht zu Fingerverlet- zungen durch die sich aufwickelnde Kette kommt
  • Durchmesser des Bohrers bzw. Drehmeißels, Drehzahl und Werkstoff aufeinander abstimmen
  • Material vor dem Bohren ansenken
  • Beim Bohren lose Werkstücke sicher festspannen
  • Große Bohrungen mit einem kleinen Bohrer vorbohren
  • Bei sprödem Material, bei dem Späne brechen und herumspritzen können (z. B. harte Messinglegierungen), Schutzbrille tragen
  • Nur mit anliegender Kleidung arbeiten; Halstücher und Schals, Armreife und Ringe ablegen; bei langen Haaren Haarschutz tragen
  • Beim Bohren/Drehen keine Arbeitshandschuhe tragen, da diese vom Bohrer/Werkstück erfasst werden können

Zusätzliche Anforderungen an Drehmaschinen 

  • Erforderliche Drehzahl der Arbeitsspindel bezüglich des Materials nicht überschreiten. Faustregel: Je größer der Durchmesser und je härter das Material, desto niedriger die Drehzahl.
  • Schneide des Meißels in der Höhe der Rotationsachse des Werk- stücks einspannen.
  • Mit möglichst geringer Schnittgeschwindigkeit arbeiten. Andern- falls geeignete wassergemischte Kühlschmiermittel verwenden. Hierbei Aerosolbildung vermeiden; Kühlschmiermittel regelmäßig austauschen.
  • Umlaufende Werkstücke keinesfalls mit der Hand berühren.
  • Zum Entfernen von Spänen bei stillstehender Maschine Spänehaken benutzen.