Brandschutz
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01 | Informationen

Brände in Schulen bei laufendem Betrieb sind äußerst selten. Im Brandfall ist es aber notwendig, dass alle Schutzmaßnahmen zur Personenrettung optimal ineinandergreifen und eine zügige Eva- kuierung der Gebäude gelingt. Hierzu gilt es Folgendes zu beachten: 

  • Die Flucht- und Rettungswege müssen jederzeit gefahrlos zu nutzen sein.
  • Schulen müssen Alarmierungsanlagen haben, durch die im Gefahrenfall die Räumung der Schule oder einzelner Schulge- bäude eingeleitet werden kann.
    Das Alarmsignal muss sich vom Pausensignal unterscheiden und in jedem Raum der Schule wahrgenommen werden können.
  • Alarmproben sind mindestens zweimal im Jahr abzuhalten.
  • Bei der Evakuierung der Schulgebäude sind für Personen mit Einschränkungen und Behinderungen abgestimmte Rettungskon- zepte anzuwenden.
  • Es besteht ein Alarmplan nach Brandschutzordnung, der in Ab- stimmung zwischen Schulleitung, Sach- kostenträger und zustän- diger Brandschutzstelle erstellt wurde. Hilfen zur Umsetzung der Brand- schutzordnung sind in der Schrift „Feueralarm in
    der Schule
    “ beschrieben.
  • Die Notrufnummern von Feuerwehr/Rettungsdienst (112) und Polizei (110) sollen an den Alarmierungs- stellen und an weiteren geeigneten Stellen gut sichtbar angebracht sein.
  • Feuerlösch- und Rettungseinrichtungen (Feuerlöscher, Wandhy- dranten, Löschdecken) müssen an gut sichtbaren und im Brandfall leicht zugänglichen Stellen angebracht sein, an denen
    sie vor Beschädigung und Witterungseinflüssen geschützt sind. Sie dürfen die erforderlichen Fluchtwegbreiten nicht ein- schränken.

Feuerlöscher sollten nur so hoch über dem Fußboden angeordnet sein, dass auch kleinere Personen diese ohne Schwierigkeiten aus der Halterung entnehmen können. Als zweckmäßig hat sich eine Griffhöhe von 80 cm bis 120 cm erwiesen.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter „Feuerlöscher“.