Rampen
Sichere Schule | Treppenhaus | Flure
01 | Informationen

Bei der Gestaltung des Treppenraumes und der Flure
ist besonders darauf zu achten, dass diese auch von Rollstuhlbenutzern und Geh- behinderten ohne Ein- schränkung benutzt werden können. Einzel- stufen zum Höhenausgleich müssen konsequent vermieden werden. Der Einbau von Rampen und Aufzügen ermöglicht eine barrierefreie Nutzung der Schule.

Eine Möglichkeit, bestehende Höhenunterschiede im Bestand zu über- winden, ist der nachträgliche Anbau
einer Rampe oder die Montage einer Profilrampe.

Bei der Planung und Ausführung von Rampen sind die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:

  • Rampen müssen leicht zu nutzen und verkehrssicher sein. Die nutzbare Laufbreite von Rampen muss mindestens 1,20 m betragen.
  • Die Neigung von Rampenläufen darf maximal 6 % betragen; eine Querneigung ist unzulässig.
  • Am Anfang und am Ende der Rampe ist eine Bewegungsfläche von mindestens 150 cm x 150 cm anzuordnen.
  • Anfang und Ende von Rampenläufen sollten optisch kontrastreich und taktil erfassbar (z. B. durch Farb-, Material- und Struktur- wechsel im Bodenbelag Rampenlauf; Bewegungsfläche, ggf. durch Auf- merksamkeitsfelder) gekennzeichnet werden.