Geländer/Umwehrungen
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01 | Informationen

Geländer verleiten nicht zum Klettern, wenn die Füllstäbe nicht horizon- tal ausgebildet werden und leiterähnliche Gestaltungselemente nicht verwendet werden. In der Regel werden Geländer mit senkrechten Stäben als Füllstabgeländer oder mit flächigen Füllelementen ausge- führt.

Das Aufsitzen oder Ablegen von Gegenständen auf Geländern und Umwehrungen wird vermieden, wenn hierfür keine nutzbaren Flächen vorhanden sind. Der
obere Abschluss z. B. von gemauerten Umweh- rungen
kann mit einer zur Standfläche hin schräg geneigten Abdeckung ausgebildet werden.

Flächige Füllelemente von Geländern, wie z. B. Loch- bleche, sollten keine Fingerfangstellen aufweisen. Diese Anforderung ist erfüllt, wenn Öffnungen, Bohrungen, Schlitze o. Ä. kleiner als 8 mm oder größer als 25 mm
und nicht scharfkantig ausgebildet werden.

Wird Glas als Füllelement eingesetzt, sind die Anfor- derungen der „Technischen Regeln für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen“ (TRAV) und die Anforderungen an die Bruchsicherheit einzuhalten.

Zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen sollten die Geländer zumindest im Bereich der Podeste Aufkantungen von mindestens 5 cm Höhe oder gleichwertige Bauteile aufweisen. Wenn sich unterhalb der Podeste keine Auf- enthaltsbereiche (von Schülern) befinden, kann darauf verzichtet werden.