Geländer/Umwehrungen
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01 | Informationen

Geländer verleiten nicht zum Klettern, wenn die Füllstäbe nicht horizon- tal ausgebildet werden und leiterähnliche Gestaltungselemente nicht verwendet werden. In der Regel werden Geländer mit senkrechten Stäben als Füllstabgeländer oder mit flächigen Füllelementen ausge- führt.

Das Aufsitzen oder Ablegen von Gegenständen auf Geländern und Umwehrungen wird vermieden, wenn hierfür keine nutzbaren Flächen vorhanden sind. Der
obere Abschluss z. B. von gemauerten Umweh- rungen
kann mit einer zur Standfläche hin schräg geneigten Abdeckung ausgebildet werden.

Flächige Füllelemente von Geländern, wie z. B. Loch- bleche, sollten keine Fingerfangstellen aufweisen. Diese Anforderung ist erfüllt, wenn Öffnungen, Bohrungen, Schlitze o. Ä. kleiner als 8 mm oder größer als 25 mm
und nicht scharfkantig ausgebildet werden.

Wird Glas als Füllelement eingesetzt, sind die Anfor- derungen für die Verwendung von absturzsichernden Verglasungen (DIN 18008-4) und die Anforderungen an die Bruchsicherheit einzuhalten.

Zum Schutz vor herabfallenden Gegenständen sollten die Geländer zumindest im Bereich der Podeste Aufkantungen von mindestens 5 cm Höhe oder gleichwertige Bauteile aufweisen. Wenn sich unterhalb der Podeste keine Auf- enthaltsbereiche (von Schülern) befinden, kann darauf verzichtet werden.