Handbohrmaschinen können im Gegensatz zu stationären Ständerbohrmaschinen variabel eingesetzt werden. Sie werden, je nach Bauart und Leistungsaufnahme, für verschiedene Materialien, wie Metall, Kunststoff, Holz, Mauerwerk, Beton oder Stein, verwendet. Gemeinsames Merkmal aller Handbohrmaschinen ist die Möglichkeit, Bohrer und andere rotierende Werkzeuge in ein Bohrfutter einzusetzen.
Hinweis
Einsatzbeschränkung für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen
- Jahrgangsstufe 5/6 unter Aufsicht
- Jahrgangsstufe 7/8 teilselbstständig
- ab Jahrgangsstufe 9 selbstständig
Gefährdungen
- Verletzungsgefahr durch herumschleudernde Werkstücke, wegfliegende Teile
- Verbrennungsgefahr an heißen Werkzeugteilen und Werkstücken
- Verletzungsgefahr durch Herumschleudern der Bohrmaschine
Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen
Maschinen sind vor der Benutzung durch Schülerinnen und Schüler von der Lehrkraft auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen finden sich unter der Veröffentlichung „Arbeiten mit Handbohrmaschinen“.
Praxishilfen
Muster für Betriebsanweisungen bieten die Hersteller an und sind auf der Internetseite des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Berufsgenossenschaft Holz und Metall zu finden.