Sportplatzbeläge

Die Wahl des richtigen Sportplatzbelags hängt stark von der beabsichtigten Nutzung ab. Jeder Belag hat Vor- und Nachteile, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Besonders der Pflege- und Wartungsaufwand ist im Variantenvergleich zu bedenken.

Man unterscheidet Groß- und Kleinspielfelder mit unterschiedlichen Sportbelägen. Auf Großspielfeldern kommen oft Natur- und Kunstrasen, seltener Tennen- und Kunststoffbeläge zur Anwendung. Als Belag für Kleinspielfelder im Schulsport haben sich Kunststoffbeläge (EPDM = „Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-Kautschuk“) bewährt, da diese wartungsarm sind. Möglich sind aber auch Kunstrasen, Tennenbelag oder Rasen. Für Rollstuhlsportarten sind Beläge mit geringem Rollwiderstand, z. B. Kunststoffflächen oder sandverfüllte Kunststoffrasenflächen, geeignet.

Einige Schulsportanlagen haben auch zusätzlich Sandsportflächen. Sie sind pflegeleicht, bieten eine sehr gute Dämpfung und einen guten Widerstand für vertikale Sprünge. Sie werden typischerweise für Beachsportarten, wie Beach-Badminton, -Basketball, -Handball, -Soccer, -Tennis und -Volleyball genutzt.

Bei Übergängen bzw. bei Wechsel des Belages ist darauf zu achten, dass keine Stolperstellen entstehen. Für die sichere Befestigung z. B. von Toren sind geeignete Bodenhülsen oder Fundamente vorzusehen.

Witterungseinflüsse können die Funktion und dadurch die Nutzung der Sportplatzbeläge einschränken.

Gegenüberstellung von Natur- und Kunstrasen:

 

Gegenüberstellung von Kunststoff- und Tennenbelag: